EmpCo und Plastik Credits: Von der Umweltaussage zum Nachweis
Nachweisbar. Transparent. Rückverfolgbar.
Die EmpCo-Richtlinie verpflichtet dazu, Umweltleistungen messbar und transparent darzustellen. Mit Plastic Credits kann der Impact nachvollzogen und EmpCo-konform kommuniziert werden.
EmpCo-Regeln für Umweltaussagen
Viele Unternehmen werben mit Aussagen wie „nachhaltig“, „klimaneutral“ oder „umweltfreundlich“. Genau solche pauschalen Claims werden ab September 2026 zum Problem.
Mit der Empowering Consumers Directive (EmpCo) dürfen Umweltaussagen nur verwendet werden, wenn sie konkret, messbar und transparent belegt sind. Nachhaltigkeit lässt sich künftig nicht mehr einfach kommunizieren – sondern nur noch dann, wenn sie nachweisbar umgesetzt und sauber dokumentiert ist.
Konkret heißt das:
- vage Begriffe wie „grün“ oder „nachhaltig“ sind unzulässig
- Aussagen über das Gesamtprodukt sind verboten, wenn sie nur teilweise zutreffen
- „klimaneutral“ wird kritisch, wenn es primär auf Kompensation basiert
Die Konsequenz: Wer Nachhaltigkeit kommunizieren will, muss sie messbar machen.
Identifiziert kritische Umweltaussagen, bevor die EmpCo-Richtlinie in Kraft tritt: Unser KI-Audit Tool scannt eure Website nach Umweltclaims.
Die Lösung: Plastic Credits von everwave
Wir bei everwave verbinden echten Umweltschutz mit sofort nutzbarem Marketing-Content.
Über unsere Plastic Credits und einen transparenten Track-and-Trace-Prozess lässt sich genau nachvollziehen, wo und wie Plastik gesammelt und verarbeitet wird. Jeder Credit erhält eine eindeutige Identifikationsnummer sowie Daten zu Sammelzeitpunkt, -ort und Weiterverarbeitung. Double Counting ist damit ausgeschlossen.
Das bedeutet: Echter Impact – transparent messbar, direkt kommunizierbar!
Dabei entspricht ein Plastic Credit 1 kg Müll, der aus Flüssen und Gewässern weltweit gesammelt, sortiert und weiterverarbeitet wurde. Unternehmen leisten mit Plastic Credits einen messbaren Impact – denn Plastic Credits erfüllen die EmpCo-Anforderungen:
Vollständige Rückverfolgbarkeit
Transparente Dokumentation
Individuelle Identifikation
Der Ablauf des Trackings
1. Sammlung
Der gesammelte Müll wird in unsere Zero-Waste Center gebracht und dort abfotografiert. Die Koordinaten der Sammelstelle, Bilder des gesammelten Mülls und Vorher-Nachher-Bilder der Sammelstelle werden in unser System übertragen. Anhand eines Duplikats-Check können Dopplungen ausgeschlossen werden.
2. Wiegen & Sortierung
Im Zero-Waste Center wird der gesammelte Müll gewogen und die Gewichtsangabe ebenfalls in unser System eingetragen. Für die Weiterverarbeitung wird der gesammelte Müll sortiert und getrocknet.
3. Erstellung von Plastic Credits
Das sortierte Plastik wird an die unterschiedlichen Partner zur Weiterverarbeitung gegeben. Die jeweiligen Partner reporten, wie viel Kilogramm von ihnen verarbeitet wurde – so können eventuelle Abweichungen festgestellt werden. Stimmen alle Daten überein, werden aus den verarbeiteten Kilogramm Plastikmüll unsere Plastic Credits erzeugt.
So erfüllen Plastic Credits die Anforderungen
- Nachweisbare Umweltleistung: Dokumentierte Sammlung und Verarbeitung von Plastikmüll
- Transparenz: vollständige Dokumentation aller Prozessschritte
- Rückverfolgbarkeit: Geodaten, Sammelorte und individuelle Credit-IDs
- Messbarkeit: Erfassung jeder gesammelten und verarbeiteten Kunststoffmenge, Double Counting ausgeschlossen
- Glaubwürdige Kommunikation: Nachweise statt allgemeiner Umweltversprechen
Jetzt beraten lassen
Die Übergangsfrist läuft. Erfahrt, wie euer Unternehmen mit Plastic Credits messbare Wirkung erzielt und sich auf die Anforderungen der EmpCo-Richtlinie vorbereiten kann.
Vereinbart hier euren Beratungstermin:
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Unsere Plastic Credits basieren auf einem transparenten und nachvollziehbaren Tracking-System. Jeder Credit lässt sich vom Sammelort über die Sortierung bis zur Weiterverarbeitung lückenlos zurückverfolgen. So erhaltet ihr belastbare Daten und transparente Nachweise, die euch bei einer glaubwürdigen und regelkonformen Nachhaltigkeitskommunikation unterstützen.
Nein. Plastic Credits ersetzen keine Maßnahmen zur Vermeidung oder Reduzierung des eigenen Plastikverbrauchs. Sie ermöglichen es Unternehmen, zusätzlich messbare Umweltwirkung zu erzielen und Plastikverschmutzung dort zu bekämpfen, wo sie entsteht. Grundlage eurer Kommunikation sollten dabei stets transparente und nachvollziehbare Nachweise über die tatsächliche Wirkung sein.
Jeder Plastic Credit erhält eine eindeutige Identifikationsnummer und wird in unserem Tracking-System dokumentiert. So lässt sich jeder Credit lückenlos nachverfolgen – vom Sammelort über die Weiterverarbeitung bis zur Vergabe. Dadurch ist eine eindeutige Zuordnung gewährleistet und eine doppelte Vergabe (Double Counting) ausgeschlossen.
Die EmpCo-Richtlinie („Empowering Consumers for the Green Transition“) verschärft die Anforderungen an Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen. Unternehmen müssen Umweltclaims künftig transparent, nachvollziehbar und belegbar machen. Allgemeine Aussagen wie „nachhaltig“ oder „umweltfreundlich“ sind ohne entsprechende Nachweise nicht mehr zulässig.
Die EmpCo-Richtlinie wird derzeit in nationales Recht umgesetzt (in Deutschland über das UWG – Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb). Das bedeutet: Ab dem Stichtag öffnen vage Green Claims Tür und Tor für teure Abmahnungen durch Mitbewerber und Verbraucherschutzverbände. Zudem drohen bei systematischen Verstößen behördliche Geldbußen, die EU-weit auf bis zu 4 % des Jahresumsatzes festgelegt werden können.