Projekte

Müll kennt keine Grenzen. Und genau aus diesem Grund arbeiten wir weltweit. Denn es ist Zeit, dass wir als Gesellschaft Verantwortung übernehmen. Ob in der Donau oder auf dem Mekong.

Weltweit Aktiv - Entdeckt unsere Cleanups:

THAILAND

seit 2023   44.952 kg
KAMBODSCHA

seit 2022   983.497 kg
BOSNIEN & HERZEGOWINA

2021   20.000 kg*
2022   35.491 kg
2023          0 kg*
DEUTSCHLAND

2022   25.000 kg**
ÄGYPTEN

2022   20.959 kg
SERBIEN

2021   12.200 kg*
SLOWAKEI

2020   3.000 kg*
2021   55.910 kg
RUMÄNIEN

2022   156.010 kg

*ohne Wiegescheine
**Hochwassereinsatz in der Eifel: Müll auf Grund der Notsituation nicht als Plastic Credits veräußert

Aktuelle Cleanup Projekte:

Thailand

Seit Mai 2023 befinden wir uns auf einer Mission in Thailand, genauer gesagt in Bangkok entlang des Chao Phraya. Dieser Fluss ist der am stärksten verschmutzte in Thailand. In enger Zusammenarbeit mit unserem Partner, der Terracycle Thai Foundation, setzen wir uns aktiv für die Reinigung ein. Derzeit befinden wir uns im Bau einer Sortieranlage, um eine effiziente Bewältigung des gesammelten Mülls zu gewährleisten. Unsere Bemühungen konzentrieren sich darauf langfristige Lösungen zu schaffen.

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KamboDscha

Seit August 2022 engagieren wir uns aktiv in Kambodscha, mit unserem Hauptfokus am Mekong in Phnom Penh. Hier betreiben wir gemeinsam mit unserem lokalen Partner River Ocean Cleanup das Zero-Waste Center, zum Sortieren des gesammelten Materials.  Seit März 2023 haben wir unsere Präsenz auch auf Siem Reap ausgeweitet. Durch eine enge Zusammenarbeit mit zahlreichen lokalen Partnern streben wir nicht nur nach einer effektiven Müllbewältigung, sondern setzen uns auch für langfristige, nachhaltige Lösungen ein. 

Bosnien und HerzegoWina

Seit dem Jahr 2021 setzen wir uns in verschiedenen Missionen aktiv in der Balkan-Region ein. Seit Juli 2023 arbeiten wir in Bosnien und Herzegowina am Zvornik-See an der Drina. Hier arbeiten wir in einem Gemeinschaftsprojekt mit Rotary International und End Plastic Soup. Auf dem Zvornik See schwimmt regelmäßig Müll an. Durch wiederkehrende Aufräumarbeiten sorgen wir für saubere Gewässer. Und gleichzeit im politischen Austausch für infrastrukturellen Wandel.

Lerne Unsere Teams hinter unseren Projekten kennen:

Videos

Mehr über unsere Projekte

Flüsse sind Lebensadern unseres Planeten, die den Menschen seit Jahrhunderten anziehen. Dadurch werden sie stark belastet und zu Haupttransportwegen für Müll in unsere Ozeane. Um unsere Meere effizienter zu beschützen, positionieren wir uns seit Ende 2018 an der Wurzel – den weltweiten Flüssen. Ein logischer Schritt, der gleich mehrere Vorteile mit sich bringt.

  • Kein Sisyphos-Einsatz an unübersichtlichen Müllstrudeln (Garbage Patches)
  • Keine Gefahr für Technologien durch starke Stürme der offenen Ozeane
  • Dank Flussufernähe schnellere Sicherung & schnellerer Schutz der Technologien
  • Die Nähe zum Land erleichtert Transport des Mülls und die lokale Verwertungslogistik
  • Wartungsarbeiten können leichter und kosteneffizienter durchgeführt werden

Unter den gesammelten Müll mischen sich auch organische Materialien wie totes Holz und Müll, der nicht aus Plastik besteht, zum Beispiel Kühlschränke und Autoreifen. Vor der Wiederverwertung trennen und sortieren wir natürlich alle Materialien und führen ihn unterschiedlichen Wegen zu. Jede Form von Müll, die wir aus dem Wasser entfernen, kann Schäden in der Umwelt anrichten.

Wir betrachten Müll als eine wertvolle Ressource, die wir in den Kreislauf zurückführen möchten. Der erste Schritt ist händische Sortierung vor Ort, die wir gemeinsam mit unseren Partnern umsetzen. Dafür haben wir z.B. Sortier-Center in Kambodscha und Thailand gebaut. Die einzelnen Stoffströme werden dann je nach Zustand weiterverarbeitet. Wenn sie recyclebar sind, dann werden sie lokal weitergegeben. Wenn nicht, gehen sie in die thermische Verwertung.

Wir sind außerdem Teil des Forschungsprojektes MIX-UP: Der hochwertigste Ansatz, den wir mit unseren MIX-UP-Partnern untersuchen, ist der biotechnologische, bei dem wir mit bakteriellen Kulturen erdölbasierten Kunststoff in biologisch abbaubare Kunststoffe umwandeln und „upcyceln“. 

Wir arbeiten mit Drohnen, die mir Kameras ausgestattet sind. Durch die Auswertung der Bilder mithilfe künstlicher Intelligenz sind wir in der Lage Müll Hot-Spots zu identifizieren. Zusätzlich können wir über die Technologie unsere Partners, dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), eine Aussage über die Art, Zusammensetzung und Menge des Plastiks treffen.

Gemeinsam mit dem DFKI sind wir übrigens auch Teil des Forschungsprojekts PlasticObs+, das genau dieses Ziel hat: Die Entwicklung eines künstlich intelligenten Systems zur weltweiten Erfassung von Daten zu Plastikmüllverteilung in der Umwelt mit Hilfe von Drohnen und Flugzeugen. 

Die Informationen sind in der Präventionsarbeit besonders hilfreich: Mit ihnen unterstützen wir lokale Regierungen, Behörden und Umweltorganisationen die Ursache zu finden und Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Ergänzt mit Wetter- und Strömungsdaten können wir unsere Cleanup-Technologie außerdem gezielter einsetzen.

Jetzt gemeinsam Verantwortung übernehmen

Ihr und euer Unternehmen habt Interesse an einer Partnerschaft mit everwave oder an strategischem Austausch? Dann schreibt uns und wir melden uns bei euch!
Alternativ könnt ihr uns auch eine E-Mail an cooperations@everwave.de schreiben.

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