Der EmpCo-Check: KI-Audit Tool für deine Green Claims​

Identifiziere kritische Umweltaussagen, bevor die Richtlinie (EU) 2024/825 in Kraft tritt. Unser Tool analysiert deine Website und liefert eine fundierte Ersteinschätzung der regulatorischen Risiken. Kostenlos für etablierte Unternehmen & Brands.

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Kein Instant-Spam. Um hohe Qualität zu garantieren, prüfen wir jede valide Domain vor dem Versand des Reports manuell.

Ab September 2026: Das Ende generischer Green Claims

Die EU-Richtlinie 2024/825 (EmpCo) ändert die Spielregeln für die B2C-Kommunikation fundamental. Sie reguliert nicht deine Nachhaltigkeitsstrategie, sondern das, was dein Unternehmen gegenüber Kund:innen kommunizieren darf. Bei Verstößen drohen Geldbußen von bis zu 4 % des Jahresumsatzes. Das Problem: Die meisten Umweltaussagen auf Websites wurden verfasst, bevor dieser strenge Rechtsrahmen galt.

4 Risikofelder, die unser KI-Audit auf deiner Seite prüft

Allgemeine Umweltaussagen

Das Risiko: Begriffe wie „plastikfrei“, „recycelbar“, „grün“ oder „umweltschonend“ ohne direkt abrufbaren, überprüfbaren Nachweis sind ab 2026 verboten. Ein vages Label mit dem Hinweis „aus recyceltem Material“, ohne exakt zu erklären, nach welchem Standard und durch wen verifiziert, reicht nicht mehr aus.

Irreführende Waste-Kompensation („Plastikneutralität“)

Das Risiko: Ein Produkt als „plastikneutral“ oder „abfallkompensiert“ zu bewerben, wird abgemahnt, wenn die Kommunikation den Verbraucher:innen suggeriert, das Produkt selbst hinterlasse keinen Müll. Kompensation darf nicht als „Null-Effekt“ des Produkts getarnt werden – es muss transparent als finanzieller Förderbeitrag (Contribution Claim) deklariert werden.

Unsubstanziierte „Plastikfrei“- & Circular-Ziele

Das Risiko: Zukunfts-Versprechen wie „Plastikfreie Verpackungen bis 2030“ oder „Vollständig zirkulär bis 2028“ sind ohne einen detaillierten, öffentlich zugänglichen Umsetzungsplan illegal. Sie benötigen eine Roadmap mit zeitgebundenen Zwischenzielen und einer unabhängigen Drittpartei-Verifizierung.

Eigene Nachhaltigkeitssiegel

Das Risiko: Selbst gestaltete Badges wie „Ocean Friendly“, „Plastik-Retter“ oder hausinterne Nachhaltigkeitssiegel, die nicht von einem offiziellen, transparenten und unabhängigen Zertifizierungssystem vergeben und überwacht werden, sind unter EmpCo ausdrücklich verboten.

In 3 Schritten zur fundierten EmpCo-Ersteinschätzung

1. Domain & E-Mail eintragen

Trage die URL ein, auf der dein Unternehmen Umwelt- und Nachhaltigkeits-Claims kommuniziert.

2. KI-Audit & Filter

Wir überprüfen die Anfrage manuell. Unser Tool scannt dann deine Live-Texte auf kritische Begriffe.

3. Risiko-Report erhalten

Du erhältst ein detailliertes PDF-Audit mit Ampel-System zur schnellen Risikoeinschätzung deiner Claims. Auf Anfrage auch Zugang zum Tool.

Die EmpCo-konforme Alternative: everwave Plastic Credits

Die neue Richtlinie belohnt Präzision und bestraft vage Behauptungen. Der rechtssichere Weg für euer Marketing sind sogenannte Contribution Claims (Beitrags-Aussagen). Mit everwave kommunizierst du belastbaren Impact statt leerer Phrasen.

  • Zertifizierter Impact: Mit jedem Euro entfernen wir nachweislich 1 kg Müll aus der Umwelt. Extern auditiert und transparent trackbar.

  • Authentisches Marketingmaterial: Du erhältst hochauflösendes Bild- und Videomaterial von unseren weltweiten Cleanups für deine Kampagnen – der stärkste Beweis für deine Kund:innen.

  • Belastbare Kommunikation: Verwandel riskante „Klimaneutral“-Aussagen in transparente Impact-Statements, die den strengen EmpCo-Vorgaben standhalten.

Warum wir dieses Tool gebaut haben.

Wir bei everwave holen täglich Plastikmüll aus Flüssen weltweit. Mit unseren Müllsammelbooten und KI-gestützten Sortieranlagen schaffen wir echten, messbaren Impact, bei dem jedes gesammelte Kilogramm extern zertifiziert wird.

In unserer täglichen Arbeit erleben wir dabei ein Paradox: Viele Unternehmen leisten fantastische Arbeit im Umweltschutz, dürfen diese aber aufgrund der neuen EU-Richtlinie (EmpCo) ab September 2026 nicht mehr wie gewohnt plakativ als „klimaneutral“ bewerben. Das Gesetz verbietet künftig billiges CO2-Offsetting, belohnt dafür aber echte, nachweisbare Beiträge – sogenannte Contribution Claims.

Genau deshalb stellen wir dieses Audit-Tool zur Verfügung. Wir wollen Unternehmen aufzeigen, an welchen Stellen die aktuelle Kommunikation riskant wird, und dabei helfen, den Shift von vagen Claims hin zu nachweisbarem Umweltschutz zu meistern. Damit du dein Engagement nicht verstecken musst, sondern weiterhin effektiv und belastbar auf die Straße bringst.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Das Audit ist für etablierte Unternehmen und Marken vollständig kostenlos. Wir filtern Anfragen manuell, um die Qualität hochzuhalten.

Nein. Wir prüfen und selektieren jede eingehende Anfrage manuell. Das hat zwei Gründe: Erstens schützen wir unser System so vor Spam und automatisierter Massenabfrage. Zweitens stellen wir sicher, dass Unternehmen ausschließlich Reports für ihre eigenen Domains erhalten und das Tool nicht für Konkurrenzanalysen missbraucht wird. Dieser Qualitätsfilter erlaubt es uns, die Rechenkapazitäten gezielt für ernsthafte Anfragen zu nutzen und euch ein wirklich hochwertiges Audit zu liefern.

Nein. Unser KI-Audit liefert eine fundierte Ersteinschätzung und identifiziert kritische Muster auf Basis der Richtlinie (EU) 2024/825. Für eine finale rechtliche Absicherung empfehlen wir die Konsultation eines Legal Counsels.

Wir nutzen deine Daten ausschließlich, um den Report zu generieren, ihn dir zuzusenden und um gegebenenfalls sinnvolle Lösungswege (wie Plastic Credits) mit dir zu besprechen.

Unser System ist speziell auf die vier Hauptrisikofelder der EmpCo-Richtlinie trainiert: Vage allgemeine Umweltaussagen (wie „nachhaltig“ oder „grün“ ohne direkten Beleg), Produkt-Klimaneutralität auf Basis von Offsetting, unsubstanziierte Net-Zero-Zukunftsaussagen und nicht-zertifizierte Eigen-Siegel.

Die EmpCo-Richtlinie wird derzeit in nationales Recht umgesetzt (in Deutschland über das UWG – Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb). Das bedeutet: Ab dem Stichtag öffnen vage Green Claims Tür und Tor für teure Abmahnungen durch Mitbewerber und Verbraucherschutzverbände. Zudem drohen bei systematischen Verstößen behördliche Geldbußen, die EU-weit auf bis zu 4 % des Jahresumsatzes festgelegt werden können.

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