Die EmpCo-Checkliste: 5-Minuten Checkliste für Marketing- und Nachhaltigkeitsteams

Ab September 2026 verändert die EmpCo-Richtlinie grundlegend, was Unternehmen zur Nachhaltigkeit kommunizieren dürfen. Viele Aussagen, die heute selbstverständlich wirken, sind zukünftig nicht mehr erlaubt – oder müssen konkret belegt werden.   

Mit unserer kostenlosen EmpCo-Checkliste prüfst du in wenigen Minuten, ob deine Umweltaussagen den neuen Anforderungen standhalten.  

 

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Was die EmpCo-Checkliste abdeckt

Unsere Checkliste führt dich systematisch durch die kritischen Bereiche und hilft, deine bestehenden Aussagen einzuschätzen.

  • Risiko-Check: analysiert die Green Claims mit Blick auf die EmpCo-Richtlinie
  • Nachweis-Check: analysiert, welche Daten oder Zertifizierungen für die Claims erforderlich sind
  • Claim-Optimierung: formuliert den Claim konkreter und EmpCo konform
  • Claim-Entwicklung: entwickelt neue Claims, die EmpCo konform kommuniziert werden dürfen.

EmpCo-Checkliste kostenlos anfordern

Fordere jetzt die kostenlose EmpCo-Checkliste an und erhalte:

  • den 5-Minuten-Selbsttest
  • eine Risiko-Einschätzung deiner Green Claims
  • praktische Beispiele für EmpCo-konforme Kommunikation 

Warum sollte ich jetzt in Bezug auf EmpCo handeln?

Die Übergangsfrist läuft. Unternehmen, die ihre Kommunikation nicht rechtzeitig anpassen, riskieren:

  • Abmahnungen und Bußgelder durch verschärfte Durchsetzung
  • Reputationsschäden bei öffentlicher Kritik an Greenwashing
  • Vertrauensverlust bei zunehmend kritischen Verbraucher:innen
 
Je früher du deine Aussagen prüfst, desto mehr Zeit bleibt für fundierte Anpassungen.

Unser KI Audit-Tool

Du willst wissen, welche konkreten Claims auf deiner Website jetzt überarbeitet werden müssen? Nutze unseren EmpCo-Check, um eine automatisierte Analyse deiner aktuellen Claims zu erhalten.

Kritische Umweltaussagen erkennen

Unkonkrete Green Claims sind ab September nicht mehr erlaubt. Dabei bezieht sich die EmpCo-Richtlinie besonders auf:  

Allgemeine Umweltaussagen

Begriffe wie „plastikfrei“, „recycelbar“, „grün“ oder „umweltschonend“ ohne direkt abrufbaren, überprüfbaren Nachweis sind ab 2026 verboten. Ein vages Label mit dem Hinweis „aus recyceltem Material“, ohne exakt zu erklären, nach welchem Standard und durch wen verifiziert, reicht nicht mehr aus.

Irreführende Waste-Kompensation („Plastikneutralität“)

Das Risiko: Ein Produkt als „plastikneutral“ oder „abfallkompensiert“ zu bewerben, wird abgemahnt, wenn die Kommunikation den Verbraucher:innen suggeriert, das Produkt selbst hinterlasse keinen Müll. Kompensation darf nicht als „Null-Effekt“ des Produkts getarnt werden – es muss transparent als finanzieller Förderbeitrag (Contribution Claim) deklariert werden.

Unsubstanziierte „Plastikfrei“- & Circular-Ziele

Das Risiko: Zukunfts-Versprechen wie „Plastikfreie Verpackungen bis 2030“ oder „Vollständig zirkulär bis 2028“ sind ohne einen detaillierten, öffentlich zugänglichen Umsetzungsplan illegal. Sie benötigen eine Roadmap mit zeitgebundenen Zwischenzielen und einer unabhängigen Drittpartei-Verifizierung.

Eigene Nachhaltigkeitssiegel

Das Risiko: Selbst gestaltete Badges wie „Ocean Friendly“, „Plastik-Retter“ oder hausinterne Nachhaltigkeitssiegel, die nicht von einem offiziellen, transparenten und unabhängigen Zertifizierungssystem vergeben und überwacht werden, sind unter EmpCo ausdrücklich verboten.

Die EmpCo-konforme Alternative: everwave Plastic Credits

Die neue Richtlinie belohnt Präzision und bestraft vage Behauptungen. Der rechtssichere Weg für dein Marketing sind sogenannte Contribution Claims (Beitrags-Aussagen). Mit everwave kommunizierst du belastbaren Impact statt leerer Phrasen.

  • Zertifizierter Impact: Mit jedem Euro entfernen wir nachweislich 1 kg Müll aus der Umwelt. Extern auditiert und transparent trackbar.

  • Authentisches Marketingmaterial: Du erhältst hochauflösendes Bild- und Videomaterial von unseren weltweiten Cleanups für deine Kampagnen – der stärkste Beweis für deine Kund:innen.

  • Belastbare Kommunikation: Verwandle deine riskante „Klimaneutral“-Aussagen in transparente Impact-Statements, die den strengen EmpCo-Vorgaben standhalten.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Es ist eine EU Richtlinie die in deutsches Recht übersetzt wurde und ab September gültig ist. Die Richtlinie (EU) 2024/825 (Empowering Consumers for the Green Transition) verbietet ab September 2026 vage und unbewiesene Umweltaussagen (Greenwashing), um Verbraucher besser zu schützen.

Nein. Die Checkliste bietet dir eine fundierte und praxisnahe Ersteinschätzung sowie einen Risiko-Check für deine gängigsten Claims. Sie ersetzt jedoch keine finale juristische Prüfung.

Klassische Green Claims behaupten oft eine Eigenschaft des Produkts (z. B. „klimaneutral“), die schwer zu beweisen ist. Ein Contribution Claim (Beitrags-Aussage) formuliert transparent, welchen konkreten Beitrag du leistest – zum Beispiel, wie viel Kilogramm Plastikmüll durch deine Unterstützung nachweislich gesammelt wurden.

Die EU untersagt Werbeaussagen, die darauf basieren, dass Emissionen außerhalb der eigenen Wertschöpfungskette kompensiert werden. Unternehmen müssen stattdessen transparent kommunizieren, was sie tatsächlich tun oder direkt finanzieren.

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