Die EmpCo-Richtlinie in Deutschland: Prüft eure Homepage kostenlos

Ab September 2026 tritt die EmpCo in Kraft – auch in Deutschland. Prüft eure Homepage auf kritische Umweltaussagen, bevor die Richtlinie in Kraft tritt. 

Unser Tool analysiert eure Website und liefert eine fundierte Ersteinschätzung der regulatorischen Risiken. Kostenlos für etablierte Unternehmen und Brands.

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Kein Instant-Spam. Um hohe Qualität zu garantieren, prüfen wir jede valide Domain vor dem Versand des Reports manuell.

Bußgeld: Bis zu 4 % des Jahresumsatzes

So hoch können Bußgelder bei systematischen EmpCo-Verstößen ausfallen. Zusätzlich drohen Abmahnungen durch Mitbewerber und Verbraucherschutzverbände.

Das prüft unser KI-Audit auf eurer Homepage

Allgemeine Umweltaussagen

Das Risiko: Wer ab 2026 mit Begriffen wie „plastikfrei“, „recycelbar“, „grün“ oder „umweltschonend“ wirbt, muss diese Aussagen transparent und nachprüfbar belegen. Pauschale Angaben wie „aus recyceltem Material“ reichen künftig nicht mehr aus, wenn weder der zugrunde liegende Standard noch die unabhängige Verifizierung klar angegeben sind.

Irreführende Waste-Kompensation („Plastikneutralität“)

Risiko: Aussagen wie „plastikneutral“ oder „abfallkompensiert“ sind problematisch, wenn sie Verbraucher glauben lassen, das Produkt hinterlasse keinen Müll. Kompensation ersetzt keine tatsächliche Umweltwirkung des Produkts und muss daher klar als finanzieller Förderbeitrag kommuniziert werden.

Unsubstanziierte „Plastikfrei“- & Circular-Ziele

Das Risiko: Ankündigungen wie „Plastikfreie Verpackungen bis 2030“ oder „Vollständig zirkulär bis 2028“ reichen allein nicht aus. Ohne einen transparenten, öffentlich einsehbaren Maßnahmenplan mit konkreten Etappenzielen und einer unabhängigen Verifizierung durch Dritte können solche Zukunftsversprechen unzulässig sein.

Eigene Nachhaltigkeitssiegel

Das Risiko: Eigene Umwelt- oder Nachhaltigkeitslabels wie „Ocean Friendly“, „Plastik-Retter“ oder firmeneigene Siegel dürfen unter EmpCo nicht verwendet werden, sofern sie nicht Teil eines anerkannten, transparenten und unabhängig kontrollierten Zertifizierungssystems sind.

EmpCo: Neue Richtlinien für Nachhaltigkeitskommunikation

Mit der EU-Richtlinie 2024/825 (EmpCo) gelten neue Anforderungen für die Kommunikation von Nachhaltigkeit gegenüber Verbraucher:innen. Im Fokus steht nicht die Nachhaltigkeitsstrategie eines Unternehmens, sondern die Art und Weise, wie Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen in Marketing und Werbung kommuniziert werden.

Nicht belegbare oder irreführende Aussagen können künftig erhebliche rechtliche und finanzielle Folgen haben. Viele Inhalte auf Unternehmenswebsites, in Kampagnen oder Produktbeschreibungen stammen noch aus der Zeit vor Inkrafttreten der neuen Vorgaben und sollten daher überprüft werden.

In 3 Schritten zur fundierten EmpCo-Ersteinschätzung

1. Domain & E-Mail eintragen

Tragt die URL ein, auf der euer Unternehmen Umwelt- und Nachhaltigkeits-Claims kommuniziert.

2. KI-Audit & Filter

Wir überprüfen eure Anfrage manuell. Unser Tool scannt dann eure Live-Texte auf kritische Begriffe.

3. Risiko-Report erhalten

Ihr bekommt ein detailliertes PDF-Audit mit Ampel-System zur schnellen Risikoeinschätzung der Claims. Auf Anfrage auch Zugang zum Tool.

Euer persönlicher Compliance-Report

Nach dem Check erhaltet ihr kostenlos euren persönlichen Compliance-Report mit einer ersten Einschätzung der Umwelt- und Nachhaltigkeitskommunikation eures Unternehmens.

Der Report zeigt auf einen Blick, welche Claims potenziell kritisch sind, warum sie rechtlich relevant sein können und an welchen Stellen Handlungsbedarf besteht. Zu jedem identifizierten Punkt bekommt ihr eine verständliche Erklärung sowie konkrete Handlungsempfehlungen.

So erhaltet ihr eine fundierte Ersteinschätzung, erkennt mögliche Risiken frühzeitig und könnt eure Kommunikation gezielt an die neuen Anforderungen der EmpCo-Richtlinie und der Green Claims Directive anpassen.

Sanktionen und Durchsetzung

Bei Verstößen gegen die neuen Vorgaben drohen erhebliche Konsequenzen. Die erste Reaktion im Markt ist in der Regel eine wettbewerbsrechtliche Abmahnung. Kommt euer Unternehmen dieser nicht nach, drohen zeitnah einstweilige Verfügungen und Unterlassungsklagen.

Ein besonderes Risiko stellt das finanzielle Strafmaß dar: Bei schweren, grenzüberschreitenden Verstößen können Bußgelder von bis zu 4 % des Jahresumsatzes verhängt werden. Zusätzlich kommen unter bestimmten Voraussetzungen direkte Schadensersatzansprüche in Betracht. Die Durchsetzung wird für Kläger:innen und Behörden erheblich beschleunigt, da bestimmte Verstöße auf der sogenannten „Schwarzen Liste“ automatisch als unlauter gelten – eine zeitintensive Einzelfallprüfung durch die Gerichte entfällt hierbei.

Die EmpCo-konforme Alternative: everwave Plastic Credits

Die neue Richtlinie belohnt Präzision und bestraft vage Behauptungen. Der rechtssichere Weg für euer Marketing sind sogenannte Contribution Claims: klare Aussagen zu euren Umweltleistungen. Mit everwave kommuniziert ihr belastbaren Impact statt leerer Phrasen.

  • Zertifizierter Impact: Mit jedem Euro entfernen wir nachweislich 1 kg Müll aus der Umwelt. Extern auditiert und transparent trackbar.

  • Authentisches Marketingmaterial: Ihr erhaltet hochauflösendes Bild- und Videomaterial von unseren weltweiten Cleanups für eure Kampagnen – der stärkste Beweis für eure Kund:innen.

  • Belastbare Kommunikation: Verwandelt riskante „Klimaneutral“-Aussagen in transparente Impact-Statements, die den strengen EmpCo-Vorgaben standhalten.

Warum wir dieses Tool gebaut haben.

Wir bei everwave holen täglich Plastikmüll aus Flüssen weltweit. Mit unseren Müllsammelbooten und KI-gestützten Sortieranlagen schaffen wir echten, messbaren Impact, bei dem jedes gesammelte Kilogramm extern zertifiziert wird.

In unserer täglichen Arbeit erleben wir dabei ein Paradox: Viele Unternehmen leisten fantastische Arbeit im Umweltschutz, dürfen diese aber aufgrund der neuen EU-Richtlinie (EmpCo) ab September 2026 nicht mehr wie gewohnt plakativ als „klimaneutral“ bewerben. Das Gesetz verbietet künftig billiges CO2-Offsetting, belohnt dafür aber echte, nachweisbare Beiträge – sogenannte Contribution Claims.

Genau deshalb stellen wir dieses Audit-Tool zur Verfügung. Wir wollen Unternehmen aufzeigen, an welchen Stellen die aktuelle Kommunikation riskant wird, und dabei helfen, den Shift von vagen Claims hin zu nachweisbarem Umweltschutz zu meistern. Damit ihr euer Engagement nicht verstecken müsst, sondern weiterhin effektiv und belastbar auf die Straße bringt.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Nein. Jede Anfrage wird von uns manuell geprüft. So schützen wir das System vor Spam und automatisierten Massenanfragen und stellen gleichzeitig sicher, dass Compliance-Reports ausschließlich für die jeweils eigene Unternehmenswebsite erstellt werden. Dadurch verhindern wir eine missbräuchliche Nutzung, etwa für Konkurrenzanalysen, und können unsere Ressourcen gezielt für qualifizierte Anfragen einsetzen. Das Ergebnis ist ein hochwertiger und aussagekräftiger Compliance-Report.

Der Compliance-Check ist für etablierte Unternehmen und Marken kostenlos. Um eine hohe Qualität der Auswertung sicherzustellen, prüfen wir alle Anfragen vorab und behalten uns eine manuelle Auswahl der Teilnehmenden vor.

Unser System ist gezielt darauf ausgerichtet, die vier zentralen Risikobereiche der EmpCo-Richtlinie zu erkennen: unkonkrete Umweltaussagen wie „nachhaltig“ oder „grün“ ohne belastbaren Nachweis, klimaneutrale Produktversprechen auf Basis von Kompensation, nicht ausreichend belegte Net-Zero-Zukunftsaussagen sowie eigene Nachhaltigkeitssiegel ohne anerkannte Zertifizierung.

Nein. Unser KI-Audit bietet eine fundierte Ersteinschätzung und analysiert potenziell kritische Muster auf Grundlage der Richtlinie (EU) 2024/825. Es unterstützt dabei, mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen und Handlungsfelder zu identifizieren. Für eine abschließende rechtliche Bewertung und individuelle Absicherung empfehlen wir die Prüfung durch einen spezialisierten Legal Counsel.

Die EmpCo-Richtlinie wird aktuell in nationales Recht überführt – in Deutschland erfolgt die Umsetzung über das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG). Für Unternehmen bedeutet das: Ab dem Inkrafttreten können unklare oder nicht ausreichend belegte Green Claims erhebliche rechtliche Risiken auslösen. Dazu gehören insbesondere kostspielige Abmahnungen durch Wettbewerber oder Verbraucherschutzverbände. Bei systematischen Verstößen können zudem behördliche Sanktionen drohen, die EU-weit bis zu 4 % des jährlichen Unternehmensumsatzes betragen können.

Wir verwenden deine Daten ausschließlich zur Erstellung und Übermittlung deines Reports sowie – sofern relevant – zur Kontaktaufnahme, um passende Lösungsansätze wie beispielsweise Plastic Credits mit dir zu besprechen.

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