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Über 150 Unternehmen schaffen bereits messbaren Umweltimpact mit everwave.

Octopus Energy Logo mit schwarzem Schriftzug und orange-violettem Symbol auf weißem Hintergrund.
Logo von Deloitte, einem internationalen Beratungs- und Prüfungsunternehmen.
Logo von Mastercard, einem weltweit tätigen Technologieunternehmen für Zahlungs- und Finanzdienstleistungen.
Logo des ULRICHSHOF Kinderhotels, Partner von everwave.

Mehr als Cleanup: Impact für Umwelt und Menschen

Bei everwave entfernen wir Plastikmüll aus Flüssen und Gewässern, bevor er die Ozeane erreicht. Gleichzeitig bauen wir langfristige Strukturen vor Ort auf, schaffen faire Arbeitsplätze und entwickeln Lösungen für die Sortierung und Weiterverarbeitung der gesammelten Materialien.

Mit langfristigen Cleanup-Projekten und Zero-Waste Centern in Albanien und Kambodscha schaffen wir so Wirkung, die weit über das einzelne gesammelte Kilogramm hinausgeht.

Und diese Wirkung ist belegbar: Unsere Plastic Credits werden nach dem international anerkannten Ocean Bound Plastic (OBP) Standard zertifiziert und unabhängig extern auditiert. Sammlung, Mengen, Weiterverarbeitung und Arbeitsbedingungen werden transparent dokumentiert und überprüft.

Über unsere Track-&-Trace-Plattform migo ist jeder Plastic Credit eindeutig zugeordnet und vom Sammelort bis zur Verwertung lückenlos nachvollziehbar. Individuelle IDs verhindern Double Counting und schaffen eine belastbare Datengrundlage für eure Nachhaltigkeitskommunikation.

So sind unsere Plastic Credits vollständig rückverfolgbar und für ESG- und CSRD-Reporting geeignet. Bei everwave entfernen wir Müll aus Flüssen, bevor er die Ozeane erreicht. Dabei bauen wir lokale Infrastrukturen auf, schaffen faire Arbeitsplätze vor Ort und befreien Flüsse und Gewässer weltweit von Plastikmüll.

Mit langfristigen Cleanup-Projekten in Albanien und Kambodscha und Zero-Waste Centern für die Sortierung und Weiterverarbeitung schaffen wir nachhaltigen Impact dort, wo er gebraucht wird.

So wird jeder Plastic Credit nachvollziehbar

1. Mehrstufige Erfassung

Der gesammelte Müll wird an mehreren Stationen erfasst und gewogen. Offizielle Wiegescheine bestätigen die Mengen unabhängig.

2. Digitale Erfassung

Alle Daten, inklusive Fotos, werden in unserer eigens entwickelten Software hinterlegt. Jeder Plastic Credit erhält eine eindeutige Seriennummer und ist damit von Sammelort bis zum Verkauf vollständig nachverfolgbar.

3. Externe Zertifizierung

Der Ocean Bound Plastic (OBP) Standard bestätigt, dass der Müll wirklich aus gefährdeten Zonen nahe Küsten und Gewässern stammt.

4. Euer Zertifikat

Ihr erhaltet ein offizielles Müllsammelzertifikat mit Menge, Ort, Datum und Bestellnummer. Zusätzlich könnt ihr auf unsere migo Platform jeden einzelnen Plastic Credit nachvollziehen.

Technologischer Fortschritt

Mehrere Technologien, ein System

Unsere Lösungen greifen ineinander: Sammeltechnologien holen Müll aus Flüssen und Gewässern, KI-gestützte Kameras erfassen und kategorisieren Abfälle, und unsere Track-&-Trace-Plattform migo führt die Daten zusammen und ordnet jeden Plastic Credit eindeutig zu.

So verbinden wir die Arbeit vor Ort mit Daten und digitaler Nachverfolgung – für messbare Wirkung und lückenlose Transparenz von der Sammlung bis zur Verwertung.

Mitarbeitende entfernen gesammelten Müll an einer schwimmenden Müllbarriere in Phnom Penh, Kambodscha.
Extern geprüft

Unabhängig zertifiziert nach dem OBP Standard

Die Plastic Credits werden nach dem international anerkannten Ocean Bound Plastic (OBP) Standard zertifiziert. Die unabhängige Prüfstelle Control Union überprüft unter anderem die Herkunft des gesammelten Mülls, transparente Prozesse und die Einhaltung fairer und verantwortungsvoller Arbeitsbedingungen vor Ort.

So umfasst die Zertifizierung nicht nur die Umweltwirkung, sondern auch soziale Standards entlang unserer Arbeit. everwave ist als zertifizierte Organisation öffentlich gelistet.

Gesammelte Wertstoffe und Abfälle vor der Waste Sorting Facility von everwave in Siem Reap, Kambodscha
Das Ergebnis

Mehr als eine Zahl

Hinter jedem Kilo steckt ein Ort, ein Team und eine Infrastruktur, die wir gemeinsam aufgebaut haben.

Live Impact

3.081.756 kg

aus Flüssen und Gewässern entfernt

Die Wirkung dahinter

Was aus dem Impact entsteht

Jedes Kilo gesammelter Müll bedeutet mehr als saubere Gewässer. Es schafft Arbeitsplätze vor Ort, baut Partnerschaften auf und hinterlässt eine Infrastruktur, die bleibt.

Arbeitsplätze

99 Arbeitsplätze weltweit geschaffen 

Partnernetzwerk

150+ Kunden weltweit begeistert 

Cleanup-Projekte

5 langfristige Cleanup-Projekte in Albanien und Kambodscha aufgebaut

Weiterverwertung

4 Zero-Waste Center in Albanien und Kambodscha installiert

Vor Ort: Faire Löhne und sichere Arbeitsplätze

Unsere Arbeit geht über die reine Müllsammlung hinaus. Durch unsere Projekte entstehen langfristige Arbeitsplätze mit fairen Löhnen, die die lokale Wirtschaft vor Ort stärken. So erhalten unsere Teams in Kambodscha und Albanien nicht nur ein geregeltes Einkommen, sondern auch Mittel zum Arbeitsschutz und regelmäßige Weiterbildungsmöglichkeiten.

Dass diese sozialen Standards keine leeren Versprechen sind, bestätigt die Zertifizierung nach dem Ocean Bound Plastic Standard: Faire Löhne und Arbeitsbedingungen in Kambodscha werden dabei extern auditiert. 

Mitarbeitende sortieren gesammelten Flussmüll an einem Förderband in einer Abfallverarbeitungsanlage in Kambodscha. Verwertbare Materialien werden für Recycling und weitere Verarbeitung getrennt.

Stimmen vor Ort

Bootsführer von everwave auf einem Müllsammelboot in Kambodscha.

„Was mich an meiner Arbeit bei everwave motiviert, ist die Mission des Projekts, die Flüsse unseres Landes von Plastik und Müll zu befreien und so zum Schutz von Umwelt und Natur beizutragen. Darüber hinaus schafft everwave Arbeitsplätze für mich und andere Menschen in Kambodscha und hilft uns damit, unsere Familien und unseren Alltag zu finanzieren.“

Chhoeurng Chann

Bootsführer in Kambodscha

„Was mich an der Arbeit bei everwave am meisten motiviert, ist der positive Einfluss auf unsere Umwelt. Seit everwave seine Arbeit in Kambodscha aufgenommen hat, konnten unsere Flüsse deutlich von Müll befreit werden. Das Projekt verbessert nicht nur die Umweltbedingungen, sondern schafft auch Arbeitsplätze, die uns dabei helfen, unsere Familien zu unterstützen.“

Toem Phornn

Bootsführer in Kambodscha

Infrastruktur, die bleibt

Langfristige Veränderung braucht Strukturen vor Ort. Deshalb bauen und betreiben wir eigene Infrastruktur für die Sammlung, Sortierung und Weiterverarbeitung von Abfällen.

Unsere Sammelboote wurden speziell für den Einsatz auf Flüssen entwickelt und entfernen Müll direkt aus dem Wasser. Ergänzt werden sie durch Ufer-Cleanups und lokale Sammelsysteme. In unseren Zero-Waste Centern und mobilen Sortiercontainer wird der gesammelte Müll anschließend sortiert und für die bestmögliche Weiterverarbeitung vorbereitet.

Betrieben werden diese Strukturen von unseren lokalen Teams – auf den Booten, an den Flussufern und in den Zero-Waste Centern. So entstehen langfristige Arbeitsplätze mit fairen Löhnen und lokale Kapazitäten, die weit über einzelne Cleanup-Aktionen hinausgehen.

Drohnenaufnahme einer everwave Anlage in Sihanoukville, Kambodscha, mit Lagerhalle und Infrastruktur zur Sortierung und Verarbeitung gesammelter Abfälle.

Systeme stärken: Regeneratives Wirtschaften

Unser Ziel ist nicht nur, Müll aus der Umwelt zu entfernen, sondern langfristig funktionierende ökologische, soziale und wirtschaftliche Strukturen zu schaffen.

Weil wir unsere Projekte selbst betreiben, können wir Verantwortung über den gesamten Prozess übernehmen, lokale Strukturen gezielt weiterentwickeln und kontinuierlich Daten über Mengen, Müllströme und Weiterverarbeitung erfassen.

Saubere Flüsse, Seen und Küsten schaffen dabei auch wirtschaftlichen Mehrwert. Gerade in Regionen, in denen Tourismus eine wichtige Einnahmequelle ist, sind eine intakte Umwelt und saubere Gewässer entscheidend für die Attraktivität des Standorts und die Lebensgrundlage vieler Menschen.

So verbinden wir Umweltschutz mit lokaler Wertschöpfung: Ressourcen werden zurück in den Kreislauf geführt, langfristige Arbeitsplätze geschaffen und lokale Gemeinschaften gestärkt. Unternehmen, die mit everwave zusammenarbeiten, tragen damit zu einer Wirkung bei, die weit über das einzelne gesammelte Kilogramm hinausgeht.

Mitarbeitende sammeln Plastikmüll und Abfälle bei einem manuellen Cleanup am Flussufer in Phnom Penh, Kambodscha.

Euer Unternehmen kann etwas bewirken

Saubere Gewässer

Unser Impact ist messbar und sichtbar – und wirkt auf mehreren Ebenen zugleich. Gemeinsam mit unseren Partnern befreien wir weltweit Flüsse und Gewässer von Müll und verhindern, dass er in die Ozeane gelangt. Das bedeutet weniger Plastik in der Natur, mehr Recycling und geschützte Ökosysteme. 

Faire Arbeitsplätze

Gleichzeitig stärken unsere Projekte die lokale Gesellschaft – durch faire Arbeitsplätze und eine lokale Wertschöpfung, die weit über die reine Müllsammlung hinausgeht. Und auch für Unternehmen entsteht echter Mehrwert: Nachvollziehbarer, glaubwürdiger Impact, der sich in Kommunikation, Kampagnen und im Aufbau von Awareness nutzen lässt. 

Transparenter Impact

Wir dokumentieren jedes Projekt, wodurch unsere Partner transparent nachvollziehen können, welchen Beitrag sie leisten. Und mit unserem Instrument der Plastic Credits können Unternehmen direkten Impact leisten: Für jeden Plastic Credit wird ein Kilogramm Müll aus Flüssen und Gewässern entfernt. Transparent nachvollziehbar und direkt kommunizierbar.  

Beitrag zu den Sustainable Development Goals (SDGs)

SDG 8: Nachhaltig wirtschaften als Chance für alle

Durch die langfristigen Cleanup-Projekte schafft everwave sichere Arbeitsplätze, sowohl in Deutschland als auch an den Projektstandorten in Albanien und in Kambodscha.  

SDG 9: Industrie, Innovation und Infrastruktur

everwave setzt auf innovative Technologien: Gemeinsam mit dem Deutschen Forschungsinstitut für Künstliche Intelligenz wurde ein KI-System entwickelt, dass bei der Müllerkennung und –trennung eingesetzt wird. Eigens entwickelte Müllsammelboote sammeln den Müll aus Flüssen und Gewässern.

SGD 12: Nachhaltig produzieren und konsumieren

Es landet immer noch viel zu viel Müll in der Umwelt – daher säubert everwave stark verschmutzte Flüsse von Müll, sortiert diesen in eigens angelegte Zero-Waste Centern und stellt einen Wiederverwertungsprozess sicher.  

SDG 13: Weltweit Klimaschutz umsetzen

everwave entfernt Müll aus Flüssen und schützt so sowohl die Umwelt und reduziert auch die klimaschädlichen Emissionen durch verrottenden Abfall.  

SDG 14: Leben unter Wasser schützen

Um die weitere Vermüllung der Ozeane zu verhindern, setzt everwave an Flüssen an und holten den Müll aus den Gewässern, bevor er ins Meer gelangt.  

Code of Conduct

Wir bei everwave arbeiten nach international anerkannten Umwelt- und Sozialstandards und verfolgen einen klaren Anspruch an Transparenz, Rückverfolgbarkeit und Qualität. Unsere Projekte orientieren sich an den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft, werden nach Möglichkeit unabhängig zertifiziert und durch unser Track-&-Trace-System migo lückenlos dokumentiert. So stellen wir sicher, dass gesammelte Abfälle verantwortungsvoll verarbeitet und Umweltwirkungen nachvollziehbar nachgewiesen werden können.

Interesse geweckt?

Ihr wollt Teil der Welle werden? Dann nehmt Kontakt zu uns auf – wir entwickeln gemeinsam eine Partnerschaft, die zu eurem Unternehmen passt.

Häufig gestellte Fragen

1

Wie viel Müll hat everwave bereits aus der Umwelt entfernt?

Seit unserer Gründung im Jahr 2018 haben wir bereits mehrere Millionen Kilogramm Müll aus Gewässern entfernt und es werden täglich mehr. Jedes gesammelte Kilo bringt uns unserem Ziel näher – eine sauberere und lebenswertere Umwelt für alle.  

2

Welches Material wird gesammelt? Wird nur Plastik gesammelt?

Wir sammeln alles, was nicht ins Wasser gehört! Klar, Plastik ist besonders schädlich für die Umwelt, aber wir sammeln auch viele andere Dinge: von Autoreifen über Kühlschränke bis hin zu Textilien – je nach Region unterscheidet sich die Zusammensetzung stark. Uns geht’s nicht nur um Plastik, sondern um alles, was der Natur schadet. Und keine Sorge, bevor wir das Material weiterverarbeiten, trennen und sortieren wir es nach verschiedenen Kategorien um es entsprechend weiterzuverarbeiten. 

3

Wie wird der Impact von everwave gemessen und nachgewiesen?

Wir setzen auf maximale Transparenz und digitale Nachverfolgbarkeit. Jeder einzelne Schritt – von der Sammlung bis zur Ausstellung der Plastic Credits – wird dokumentiert und überprüft: 

  • Mehrstufige Erfassung: Der gesammelte Müll wird an mehreren Stationen auf seinem Weg erfasst und gewogen. Diese Mengen werden durch offizielle Wiegescheine unabhängig bestätigt. 

  • Eigene Softwarelösung: Alle Daten inkl. Fotos des gesammelten und gewogenen Mülls, werden in unserer selbst entwickelten Software hinterlegt. Jeder Plastic Credit erhält eine eindeutige Seriennummer und ist damit vollständig nachverfolgbar – vom Sammelort bis zum Verkauf. Double Counting ist ausgeschlossen. 

  • Müllsammelzertifikat: Unsere Partner erhalten ein offizielles Zertifikat, das die gesammelte Menge, den Ort, das Datum sowie die Bestellnummer transparent ausweist. 

4

Ist das nicht Greenwashing?

Nein – unser Ansatz schafft messbaren und überprüfbaren Impact. Mit unseren Müllsammelbooten und lokalen Teams holen wir Plastik direkt aus Flüssen und Gewässern, bevor es ins Meer gelangt. Jeder Plastic Credit ist transparent nachverfolgbar und wird durch ein offizielles Müllsammelzertifikat belegt. 

Natürlich ersetzen unsere Plastic Credits weder Zero-Waste-Programme noch die Verantwortung von Unternehmen, Müll zu vermeiden. Doch wir leisten einen wichtigen Teil: Wir räumen bestehende Verschmutzungen auf, schaffen lokale Arbeitsplätze und sorgen dafür, dass Abfall bestmöglich recycelt oder verwertet wir 

5

Wie wird sichergestellt, dass der gesammelte Müll nicht einfach deponiert wird?

Unser Ziel ist es, den gesammelten Müll bestmöglich wiederzuverwerten. Grundlage dafür ist unsere Zertifizierung nach dem Ocean Bound Plastic Standard, die sicherstellt, dass kein gesammeltes Material zurück in die Natur gelangen kann. 

  • Recycling vor Ort: Wo immer möglich, führen wir Materialien direkt wieder in den Kreislauf zurück. 

  • Co-Processing: Abfälle, die nicht recycelt werden können, nutzen wir als Ersatzbrennstoff in der Industrie – z. B. in Zementwerken. Dort ersetzt der Abfall fossile Brennstoffe, wodurch Energie gewonnen und gleichzeitig die Menge an Müll verringert wird. 

Wir sind ein transparentes Unternehmen und berichten auch über Herausforderungen: 
In Albanien besteht der gesammelte Müll zu rund zwei Dritteln aus recyclebarem Material (hauptsächlich PET). Dieses wird in unserem Zero-Waste-Center gepresst und zu Recyclinghöfen nach Tirana transportiert. Der verbleibende Drittel nicht-recyclebarer Abfälle muss derzeit auf einer gesicherten lokalen Deponie entsorgt werden. Das entspricht nicht dem Standard, den wir anstreben. Wichtig ist: Müll, der auf Deponien landet, wird nicht als Plastic Credit verkauft. 
Wir arbeiten intensiv daran, auch hier nachhaltige Lösungen zu entwickeln und die lokale Infrastruktur gemeinsam mit Partnern auszubauen, damit künftig noch mehr Materialien sinnvoll weiterverwertet werden können.