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Mit diesen Vorsätzen wird 2021 ein Erfolg – für Dich und für die Umwelt

Sind die klassischen Neujahrsvorsätze schon über Bord geworfen? Wir haben ein paar einfache Ideen, die nicht nur Dein Jahr 2021 leichter machen, sondern auch das Deiner Mitmenschen und der Umwelt.

  • Plastik für eine bestimmte Zeit aus dem Alltag entfernen

Fasten ist ziemlich aus der Mode gekommen. Kein Wunder: Hat es doch einen religiösen Hintergrund, dem sich viele Menschen nicht mehr besonders hingezogen fühlen. Doch wir hätten da eine moderne Version des Fastens: Plastikverzicht. Ob nur ein paar Tage oder direkt einige Wochen, so wie es einige von euch mit den Süßigkeiten nach Karneval kennen – schon kleine Schritte sind ein Erfolg. Und wie mit so vielen Dingen, werdet ihr auch beim Plastik merken: Nach kurzer Eingewöhnungszeit ist es gar nicht mehr so schwer auf Plastik zu verzichten.

  • Die perfekte Zeit, um aufs Rad umzusteigen

Viele von uns können seit einigen Monaten dauerhaft oder zumindest an einigen Tagen der Woche zuhause im Home Office arbeiten. Der Weg zur Arbeit fällt nun weg – und damit auch die letzte Ausrede fürs Auto! Denn viel mehr als Einkaufen und ab und zu Freunde besuchen, haben die meisten von uns zurzeit wohl nicht vor. Und wer nicht gerade weit draußen auf dem Land wohnt, hat auch den nächsten Supermarkt gleich um die Ecke. Schnall‘ dir doch beim nächsten Einkauf eine Tasche ans Fahrrad oder nimm einen großen Rucksack mit.

  • Schön und nachhaltig: Kosmetik ohne Mikroplastik

Lange hatten allerlei Kosmetikprodukte den miserablen Ruf, auf schleichende Weise die Umwelt zu verschmutzen. Denn im Gegensatz zur Plastiktüte, die zwar nicht minder schlecht ist, sieht man die kleinen Mikroplastikpartikel in Gewässern und in der Natur nicht. Das gilt auch für Tiere, die das schädliche Kunststoff ahnungslos aufnehmen und so früher oder später auch an den Menschen weitergeben. Noch sind die Ausmaße der „Mikroplastikflut“ nicht gänzlich bekannt, doch man muss kein Wissenschaftler sein, um das Unheil zu erwarten. Ein wichtiger Schritt sind deshalb die wachsende Anzahl an Kosmetikprodukten, die ohne die Weichmacher auskommen. Schaue beim nächsten Einkauf genau hin, bevor du dein Shampoo oder Lippenstift in den Einkaufskorb legst.

Buntes Gemüse, aber kein Plastik: eine Rarität in modernen Supermärkten. Schau doch mal bei Deinem lokalen Wochenmarkt vorbei!

  • Noch nicht mitbekommen? Second Hand ist angesagt!

Verfranzte, ausgeleierte Klamotten? Second Hand hat zu Unrecht einen schlechten Stand. Ein Blick in große Online-Händler wie Vinted (ehemals Kleiderkreisel) zeugt von der Vielfalt der Second-Hand-Welt. Von neuwertigen Schuhen bis zu gut erhaltenen Vintage-Jeansjacken aus den 70er-Jahren ist hier alles zu finden – und das zu viel günstigeren Preisen als bei neuen Produkten.

  • Lokal einkaufen – und glücklich werden

Das vergangene Weihnachtsfest hat uns gezeigt, wie sehr wir mittlerweile auf den Online-Handel angewiesen sind. Unsere Produkte kommen aus aller Welt. Und Corona hat es uns nicht leichter gemacht. Doch gerade diese schwierige Situation können wir zum Anlass nehmen, zumindest bei unseren Lebensmitteln darauf zu achten, lokal einzukaufen. Für Obst und Gemüse bieten sich dafür vor allem die heimischen Wochenmärkte an. Das unterstützt lokale Landwirte, reduziert Treibhausgase und Transportwege und bedarf weniger Verpackung. Und das wichtigste dabei: Langfristig macht es uns alle sogar glücklicher, wie der irische Professor und MIX-UP-Forscher Kevin O’Connor vor wenigen Wochen erst im Interview mit uns verriet.

Copyright Titelbild: Tim Mossholder auf Unsplash.

Copyright Textbild: Benjamin Brunner auf Unsplash.