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Müllsammelboot CollectiX: Erste Mission erfolgreich abgeschlossen!

Wir sind einem Hilferuf aus der Slowakei gefolgt, um den Fluss "Hron" mit unserem Müllsammelboot CollecitX von Müllmassen zu befreien. Es war unser erster Bootseinsatz und der war ein voller Erfolg!

Müllsammelboot

Erst vor wenigen Wochen haben wir unser Müllsammelboot „CollectiX“ noch im Emsland zusammen mit unserem Partner Berky erfolgreich getestet. Kurz darauf folgten wir einem Hilferuf aus der Slowakei und konnten schon Anfang August dank eines Crowdfundings von rund 21.000 Euro den Fluss „Hron“ von Müllmassen säubern. Der erste richtige Einsatz – ein wichtiger Erfolg!

Worum ging es genau: Der „Hron“, ein Nebenfluss der Donau, war so zugemüllt, dass wir um Unterstützung bei der Säuberung gebeten wurden. „Wir waren selbst überrascht, wie schlimm die Bilder der Verschmutzung vor Ort waren. Für uns war sofort klar, wir wollen helfen!“, so Dr. Tilman Flöhr, Leiter des Bereichs Forschung und Entwicklung. Bei Pacific Garbage Screening waren wir uns nach den letzten Tests einig: Unser CollectiX hat das Potential eines Tages ein echter „Gamechanger“ im Kampf gegen weltweiten Plastikmüll zu sein und würde auch jetzt schon eine effiziente Hilfe in der Slowakei sein.

Alle in einem Boot – Crowdfunding macht Mission möglich

Nun mussten wir aber spontan handeln, um Worte in Taten zu verwandeln. Unsere „Clean Up Mission“ konnte vorher natürlich nicht einkalkuliert werden. Unsere Unterstützer und Anhänger machten sie dennoch möglich. Per Crowdfunding konnten wir innerhalb von 3 Wochen rund 21.000 € einsammeln. Bereits in der zweiten Augustwoche machten wir uns samt Boot zu unserem ersten richtigen Einsatz auf. Dort angekommen bot sich uns ein ernüchterndes Bild. „Was wir dort vorgefunden haben, war erschreckend. Mitten in Europa so viel Müll zu finden, damit hätten wir nicht gerechnet. Das waren nicht nur Plastikflaschen. Auch Kühlschränke, Schuhe, Deo-Dosen, in unglaublicher Menge“, so Flöhr.

Boot und mehr gegen Müllmassen

Drei Tage lang fuhren wir mit unserem CollectiX einen Hotspot nach dem anderen an und räumten so viel Müll aus den Gewässern wie möglich. Dabei holten wir nicht nur erstaunliche 10 Tonnen Müll aus dem Fluss, zusätzlich konnten außerdem wichtige Daten gewonnen werden, um die Erkennung des Plastiks durch künstliche Intelligenz weiter zu optimieren.

Der Einsatz wurde ständig von landesweiten Medien begleitet, um auch auf diesem Weg Bewusstsein für die Problematik zu schaffen. „Für uns ist es wichtig, die Menschen vor Ort einzubinden und aufzuklären. Nur so können wir auch langfristig ein Umdenken erreichen“, so Clemens Feigl, Leiter des Bereichs PR & Marketing bei PGS.

Unsere erste Mission verlief insgesamt ganz nach unseren Vorstellungen, auch wenn es natürlich immer Raum für Verbesserungen gibt. Wir versprechen, dass sich nun niemand zurücklehnen wird, wie auch Tilman Flöhr bestätigt: „Das Ziel ist es, eine CollectiX-Flotte aufzubauen und weltweit die Flüsse von Plastik zu befreien.“ Und auch diesbezüglich gibt es schon erste Pläne. Ein nächstes Ziel könnte schon bald Südafrika sein.

„Das Thema Plastik ist mittlerweile Bestandteil in jedem CSR-Bericht der großen deutschen Unternehmen. Wir sind sehr zuversichtlich, für kommende Einsätze neue Partner gewinnen zu können. Wichtig sind genaue Zahlen, und die können wir jetzt liefern“, ergänzt Clemens Feigl. Eines ist klar: Für solche Einsätze sind finanzstarke Partner und Unternehmen entscheidend. Wir sind zuversichtlich.

Ein wichtiger Schritt im Kampf gegen die Vermüllung unserer Ozeane und Flüsse wurde mit unserer Mission in der Slowakei umgesetzt.